
Eine Komposition aus Festlichkeit und Tradition (Teil 2)
Im Jahre 1730 ließ August der Starke zum Anlass des Zeithainer Feldlagers in Sachsen einen Riesenstollen von 1,8 Tonnen backen, welcher mit einem extra dafür geschmiedeten Stollenmesser aufgeteilt wurde. An dieses Ereignis knüpft das jährlich jeweils am Sonnabend vor dem 2. Advent in Dresden stattfindende Stollenfest an.
Im Laufe der Jahrhunderte änderten sich natürlich die Qualität und der Geschmack des Stollens. Der Dresdner Christstollen® wird in seiner jetzigen Qualität erst seit Ende des letzten Jahrhunderts gebacken. Es werden nur edle Rohstoffe, erlesene Zutaten, natürliche Aromen und exotische Gewürze verarbeitet. Auch wenn das Stollensiegel ein entsprechendes Grundrezept vorschreibt, verleiht doch jeder Bäcker seinem Stollen eine ganz individuelle Note.
Der einheimische Brauch des „Striezel“-Essens hat sich seit Jahrhunderten zu einer festen sächsischen Tradition etabliert. Seitdem zelebrieren die Dresdner und ihre Gäste in der Adventszeit an jedem Kaffeetisch den Hochgenuss des Original Dresdner Christstollen®.